Hotel am Domplatz, 2009

Bei der künstlerischen Ausgestaltung des Hotels, zum Thema “Integration”, haben Christoph Fürst und ich uns für das Thema “Sprache” entschieden. “Sprache ist das wichtigste Hilfsmittel für Kommunikation.” Das ist auch der Satz, den wir im Luftraum über alle Geschoße in verschiedenen Sprachen in Lautschrift übersetzt haben. Die Schriften sind LED-Leuchten, die unterschiedlich aufdimmen. Im Frühstücksraum haben wir mit “emoticons” gearbeitet, in den Zimmern mit “Brailleschrift”. Bei den Brailleschrift Bildern wird der Betrachter anfänglich den Hintergrund der Brailleschrift nicht erkennen. Erst durch längeres Hinschauen und Beschäftigen, wird die Brailleschrift, neben den formalen Wirken der Plexiglastafeln sichtbar. Es wurden Texte von Nobelpreisträgern übersetzt. In der letzten Arbeit, haben wir mit Gebärdensprache gearbeitet und die Menschenrechtsdeklaration von Irene Kahn übersetzt. Bei allen Arbeiten ist der “normal” Sehende und Hörende “ausgeschlossen”, hat aber die Möglichkeit sich selbst zu integrieren.

Architekt des Hotels: Hohensinn Architektur,www.hohensinn-architektur.at